Untersuchungsmethoden - Praxiszentrum Oberkassel

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Untersuchungsmethoden

Privatpraxis Dr. Nagelschmitz > HNO-Heilkunde > Hördiagnostik


Leistungsspektrum Hördiagnostik Untersuchungsmethoden

 
 

Im Rahmen der Hördiagnostik biete ich alle gängigen Verfahren zur Bestimmung der Hörfähigkeit an. Dazu gehören die audiometrischen Verfahren, wie die Hörschwellenbestimmung und die Sprachaudiometrie, die Tympanometrie für die Mittelohrfunktionen und die Hirnstammaudiometrie (BERA) zur Bestimmung der Hörnervenfunktion. Durch diese Testverfahren kann auch die Indikation für eine Hörgeräteversorgung gestellt werden.

Audiometrie
Die sogenannte Tonschwellenaudiometrie testet das Hörvermögen mittels verschiedener Sinustöne zwischen 125 Hz und 12 000 Hz seitengetrennt an beiden Ohren. Dabei werden die Töne über einen Kopfhörer ("Luftleitung") oder über einen Lautsprecher auf dem Knochen hinter dem Ohr ("Knochenleitung") übertragen. Die hieraus entstehenden Kurven - das Audiogramm - geben Auskunft über die Art und Schwere einer möglichen Hörstörung. Es kann festgestellt werden, ob die Schwerhörigkeit am Mittelohr oder am Innenohr lokalisiert ist. Dies ist der "normale" Hörtest.

Sprachaudiometrie
Hierbei werden einsilbige Wörter und Zahlwörter in verschiedenen Lautstärken von einer CD abgespielt und müssen nachgesprochen werden. Die Prozentzahl der korrekt "erhörten" und wiedergegebenen Wörter sagt etwas über das Sprachverständis eines Menschen aus. Dies ist insbesondere für eine Versorgung mit Hörgeräten wichtig, aber auch bei gutachterlichen Fragestellungen.


Impedanzaudiometrie (Tympanometrie)

Hierbei wird die Schwingungsfähigkeit des Trommelfelles und die Weiterleitung der Schwingung über die Hörknöchelchenkette auf das Innenohr untersucht. Bei fast allen Formen der Hörstörung gehört diese Untersuchung zur Routine.

Neugeborenenaudiometrie (OAE's)
Die immer effizienter werdende Neugeborenenmedizin lässt die Erkennung von Hörstörungen zuverlässiger und früher zu. Insbesondere bei hörgestörten Neugeborenen und Säuglingen kann es zu Entwicklungsverzögerungen und dem Zurückbleiben von Sprachentwicklung und geistiger Entwicklung kommen.

Die otoakustischen Emissionen (OAE’s) sind Töne, die die Haarzellen im Innenohr von sich geben, wenn sie stimuliert werden, wenn sie also beschallt werden. Über ein sehr feines Mikrofon können diese Eigentöne erfasst und ausgewertet werden. Damit lässt sich eine Aussage über die Funktionsfähigkeit des Innenohres machen.

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